Waffenrecht

1. Lehrgang
Waffensachkunde mit Prüfung nach § 7 des Waffengesetz

Inhalt des Lehrgangs
Gesetzliche Vorschriften
· a) Bundeswaffengesetz  / · b) Notwehr und Notstand
· Geschosse - Ihre Wirkung und Reichweite / · Handhabung von Kurz- und Langwaffen
· Behandlung von Sportbestimmungen / · Aufgaben der Aufsicht beim Schiessen

Lehrgang zur Sachkundeprüfung.
Nächster Lehrgangs-Termin im Schützenhaus des
SV Erbes-Büdesheim

1. Schulung am 05. 08. 2017,  ab 9.30 Uhr / 2. Schulung am 19. 08. 2017,  ab 9.30 Uhr
Prüfung am  24.08. 2017  ab 18.00 Uhr
Lehrgangsleitung: Armin Klamt & Otto Klamt
Die Teilnahmegebühr beträgt 100,- € / Person 
und ist vor Kursbeginn, nach Erhalt der Bestätigung per Banküberweisung  zu bezahlen.
              auf das Konto der               
Volksbank Alzey : IBAN: DE 21 5509 1200 0020 0643 07  / BIC: GENODE61AZY zu überweisen.               
Bei Nichtzahlung besteht keine Teilnahmeberechtigung.
Teilnahmebegrenzung ist von der ADD Trier auf 20 Personen festgelegt.
(Reservierung werden nach den Meldung / Eingang festgelegt)
       
  Meldungen bitte für diesen Lehrgang bei
Günther Vetter info@gv-az.de 

2. Lehrgang
Waffensachkunde mit Prüfung nach § 7 des Waffengesetz

Inhalt des Lehrgangs
Gesetzliche Vorschriften
· a) Bundeswaffengesetz  / · b) Notwehr und Notstand
· Geschosse - Ihre Wirkung und Reichweite / · Handhabung von Kurz- und Langwaffen
· Behandlung von Sportbestimmungen / · Aufgaben der Aufsicht beim Schiessen

Lehrgang zur Sachkundeprüfung.
Nächster Lehrgangs-Termin im Schützenhaus des SV Wonsheim
1. Schulung am 26. 08. 2017,  ab 9.30 Uhr / 2. Schulung am 02. 09. 2017,  ab 9.30 Uhr
Prüfung am  07.09. 2017  ab 18.00 Uhr
Lehrgangsleitung: Armin Klamt & Otto Klamt
Die Teilnahmegebühr beträgt 100,- € / Person 
und ist vor Kursbeginn, in Bar zu bezahlen.
  Bei Nichtzahlung besteht keine Teilnahmeberechtigung.
Teilnahmebegrenzung ist von der ADD Trier auf 20 Personen festgelegt.
(Reservierung werden nach den Meldung / Eingang festgelegt)
       
  Meldungen bitte für diesen Lehrgang bei
Armin Klamt klamt.armin@t-online.de

Deutscher Schützenbund e.V., Lahnstr. 120, 65195 Wiesbaden
Bearbeiter: üJrgen Kohlheim / Status: 26.02.2010
Neue gesetzliche Regelungen für den Transport
von Schusswaffen und Munition in Deutschland
Der Transport einer Schusswaffe von einem Ort zum anderen ist in Deutschland nur erlaubt, wenn
1. die Schusswaffe nicht schussbereit ist,
2. die Schusswaffe nicht zugriffsbereit ist und
3. der Transport zu einem vom Bedürfnis umfassten Zweck oder im Zusammenhang damit erfolgt.

1. Schussbereit ist eine Waffe, wenn sie geladen ist, d.h., dass Munition oder Geschosse in der Trommel, im in die Waffe eingefügten Magazin oder im Patronen- oder Geschoss lager sind, auch wenn sie nicht gespannt ist.
Grundsätzlich darf ein Sportschütze seine Waffe niemals geladen mit sich führen.
2. Zugriffsbereit ist eine Schusswaffe, wenn sie unmittelbar in Anschlag gebracht werden kann. Dies ist in der Regel dann der Fall, wenn sie mit wenigen schnellen Handgriffen (Faustformel:
3 Handgriffe in 3 Sekunden) in Anschlag gebracht werden kann; z.B. wenn sie in einem Halfter oder einer Pistolentasche am Körper getragen wird. Dies gilt auch für die Lagerung in einem nicht verschlossenen Handschuhfach. Ein Abzugsschloss reicht nicht aus, da die Schusswaffe weiterhin zu Drohzwecken eingesetzt werden kann.
Nicht zugriffsbereit ist eine Schusswaffe, wenn sie in einem verschlossenen Behältnis mit geführt wird. Verschlossen bedeutet "abgeschlossen" im Unterschied zum bloen "geschlossen". Erforderlich ist also ein Waffenkoffer oder ein Futteral mit Schloss. Ausreichend ist grundsätzlich auch der abgeschlossene Kofferraum oder das abgeschlossene Handschuhfach.
Bei einem offenen Kombi / Break, bei dem aus dem Innenraum auf die Waffen zugegriffen werden kann, ist die Waffe als zugriffsbereit anzusehen. Gurte mit Zahlenschloss für Taschen oder Koffer reichen zur Sicherung nur dann aus, wenn die Waffe nur mit großem Aufwand entnommen werden kann:
Der Transport "zum vom Bedürfnis umfassten Zweck" bedeutet, dass ein Zusammenhang mit dem sportliche Schieen bestehen muss. Es kommt nicht darauf an, ob der Weg – z.B. zur Schießstätte – unterbrochen wird, z.B. durch eine Übernachtung, sei es bei einem Sportkameraden oder im Hotel.
Munition darf grundsätzlich mit der Schusswaffe zusammen – auch in einem Waffenkoffer transportiert werden. Diabolos fr Luftdruckwaffen gelten in Deutschland nicht als Munition. Jugendliche unter 18 Jahren dürfen grundsätzlich Waffen und Munition nicht transportieren. Die Nichteinhaltung dieser Regelungen kann zu einem Strafverfahren und zur Beschlagnahme der Schusswaffen führen.  Ein sicherer Transport sollte nach der Empfehlung des Deutschen Schützenbundes grundsätzlich in einem abgeschlossenen Waffenkoffer erfolgen
.

  • Waffenschränke
    A-Schrank, Norm: VDMA 24992; bis 10 Langwaffen, Keine Munition
    A-Schrank, mit Innentresor aus Stahlblech, Norm: VDMA 24992, bis 10 Langwaffen, Munition im Innentresor
    A-Schrank, mit Innentresor Klassifikation B, Norm: VDMA 24992, bis 10 Langwaffen Im Innentresor: bis 5 Kurzwaffen, Munition für Lang- und Kurzwaffen
    B-Schrank, Norm: VDMA 24992, mehr als 10 Langwaffen + bis 5 Kurzwaffen, Schrankgewicht über 200 kg: bis 10 Kurzwaffen Keine Munition
    B-Schrank, mit Innentresor aus Stahlblech, Norm: VDMA 24992 mehr als 10 Langwaffen + bis 5 Kurzwaffen, Schrankgewicht über 200 kg: bis 10 KurzwaffenMunition im Innentresor ,Schrank mit Widerstandsgrad 0, Norm: DIN/EN 1143-1, mehr als 10 Langwaffen + bis 5 Kurzwaffen, Schrankgewicht über 200 kg: bis 10 KurzwaffenMunition, Schrank mit Widerstandsgrad 1, Norm: DIN/EN 1143-1, mehr als 10 Langwaffen mehr als 10 KurzwaffenMunition, Stahlblechschrank, mit Schwenkriegelschloss, oder gleichwertiges Behältnis, (keine Klassifizierung) nur für Munition
  • Aufbewahrung von Waffen
    Die tragischen Ereignisse der letzten Zeit gibt uns erneut Veranlassung, unsere Sportschützinnen und Sportschützen nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass eine den gesetzlichen Regelungen entsprechende sichere Aufbewahrung für jeden Inhaber einer Waffenbesitzkarte eine unabdingbare und strikt zu beachtende Anforderung ist.
    Sichere Aufbewahrung bedeutet, dass nicht nur die gesetzlichen Vorschriften hinsichtlich der erforderlichen Behältnisse eingehalten werden müssen, sondern dass auch außer dem Berechtigten niemand Zugang zu einem Waffenschrank haben darf. Insbesondere darf der Schlüssel zu einem Waffenschrank weder allgemein zugänglich (z.B. am Schlüsselbrett) verwahrt werden, noch darf die Zahlenkombination eines Waffenschrankes anderen Personen mitgeteilt oder bekannt werden. Dies gilt vor allem auch hinsichtlich der Ehepartner und Kinder oder sonst im Haushalt lebenden nichtberechtigten Personen.
    Hinweis
    Die zuständige Behörde ist berechtigt, den Nachweis einer ordnungsgemäßen Aufbewahrung zu verlangen. Wie dies geschieht, steht im Ermessen der Behörde. Bestehen begründete Zweifel an der sicheren Aufbewahrung, kann die Behörde verlangen, dass ihr der Zutritt zu dem Ort der Aufbewahrung gewährt wird. Wohnräume dürfen gegen den Willen des Inhabers zur Verhütung dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit betreten werden; ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss ist in diesem Fall nicht erforderlich.
    Die Regelungen im Einzelnen ergeben sich aus der nachfolgenden tabellarischen Übersicht sowie dem Text von Waffengesetz und Waffenverordnung.

Fachverband Sportschießen Rheinhessen e.V., Gernotstraße 12a, 55232 Alzey